Basteln für den Bien: mit Heizfolie gegen Varroa

Joachim Hartmann vom Bergsträßer Bienenzüchterverein hat sich sein eigenes, kostengünstiges Varroa-Bekämpfungssystem gebastelt und, wie er berichtet, mit Erfolg zur Anwendung gebracht:

„Als ich 1982 mit der Imkerei begann, war die Varroa am Anfang ihrer Ausbreitung in Deutschland. Zunächst behandelte ich, wie seinerzeit üblich, mit Akariziden wie Folbex VA neu u.a.
Da diese Stoffe jedoch löslich in Wachs und Propolis waren, wandte ich mich bald den biologischen Behandlungsmassnahmen zu. Zunächst kamen z.B. Rödlertropfen, Drohnenschneiden und ähnliches zur Anwendung. Ab den 1990er Jahren hatte ich gute Erfolge mit Thymol. Als dann in der Umgebung auch andere Imker zu Thymol griffen, kam es häufiger wegen des gleichen Geruches zu Räubereien. Mit der Ameisensäurebehandlung in den 2000er Jahren kam es öfter zu Königinnen- und Völkerverlusten.

Als ich 2013 im Frühjahr ohne Völker dastand, beschloss ich die Imkerei aufzugeben.

Anfang 2015 las ich in der Tagespresse von der „Bienensauna“, d.h. die Milben sollen nur Temperaturen bis 40° C vertragen, die Bienen bis 45°. Recherchen im Internet zeigten, dass verschiedene Imkerkollegen an dem Thema forschten. Es wurden auch relativ teure Geräte dazu angeboten.

Heizfolie 12V/35WDas Thema reizte mich und ich fand im Internet eine Heizfolie 12V/35W zum Preis von ca. 13,00€. Diese selbstklebende Folie brachte ich auf ein Brettchen auf, über das ich ein Gitter montierte, damit die Bienen nicht mit der Folie in Berührung kamen, die immerhin bis zu 60° C erreicht. Daraufhin besorgte ich mir von einem Kollegen einen Ableger und fing einen Schwarm ein. Als im Mai die ersten Krabbler vor dem Stand erschienen, behandelte ich die Völker mit der Heizfolie und Autobatterie, da mein Stand keinen Stromanschluss besitzt. Diese Brettchen mit Heizfolie schiebe ich auf dem Boden unter der untersten Zarge ein.
Messgerät (Voltmeter) mit TemperaturfühlerDie Temperatur im Volk unter dem Deckel überwachte ich mit einem Messgerät (Voltmeter) mit Temperaturfühler für ca. 16,00€ aus dem Baumarkt. Nach ca. 75 Minuten waren unter dem Deckel etwa 42° C erreicht und ich beendete die Behandlung. Innerhalb einer Woche waren die Krabbler verschwunden. Während der Behandlung war das Flugloch geöffnet und der Bienenflug ging in gewohnter Weise weiter. Es entstand nicht der Eindruck, dass die Bienen beeinträchtigt wären. Die Völker entwickelten sich sehr gut.

Eine zweite Behandlung wurde vorsorglich Ende August durchgeführt.

Jetzt im Frühjahr 2016 haben alle Völker überlebt und fliegen recht stark. Einschränkend muss gesagt werden, dass diese Behandlungsart nur bei geringer Völkerzahl in Frage kommt, da der Zeitaufwand recht hoch ist (jeweils ca. 1,5 Stunden pro Volk). Dafür sind die Bienen nicht geschädigt und Wachs, Honig und Propolis sind völlig unbelastet. Der finanzielle Aufwand für das Verfahren bewegt sich in der Höhe anderer Behandlungsverfahren oder ist sogar geringer.

Joachim Hartmann“
Wer Fragen dazu oder zu den Bezugsquellen hat, darf ihn gerne per Mail kontaktieren
Fotos: © Joachim Hartmann

4 thoughts on “Basteln für den Bien: mit Heizfolie gegen Varroa

  • 2. Juli 2016 um 13:57
    Permalink

    Wie Herr Hartmann berichtete wurde er bis jetzt mehrfach von Imkern aus den verschiedensten Teilen Deutschlands zu diesem Artikel telefonisch oder per Mail um Einzelheiten gebeten. Folgende E-Mail-Korrespondenz zwischen Herrn Hartmann und einem Imker aus Norddeutschland beantwortet die meist gestellten Fragen und gibt die Erfahrungswerte des besagten Imkers wieder:

    Am 25.04.2016 schrieb D.L.:
    Hallo Herr Hartmann,
    ich vermute, dass Sie sich zur Zeit vor emails nicht retten können.
    Ihr Artikel über die Heizfolie ist sehr interessant. Könnten Sie mir bitte mitteilen aus welchem Baumarkt sie die Heizfolie und den Temperaturmesser haben?
    Auch hätte ich noch zwei Fragen:
    1. Warum schieben Sie das Brettchen mit der Heizfolie nicht anstelle der Varroaschublade in die Beute? Man erspart sich dann ein Gitter über die Heizfolie anzubringen.
    2. legt ihre Königen weiterhin? Ich frage deshalb, weil ich in einem anderen Aufsatz gelesen habe, dass Spermien bei 41° unfruchtbar werden.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar
    mit besten Grüßen
    D.L.
    P.S. ich könnte mir vorstellen, dass eine Menge Imker sich über ein Update ihrer Erfahrungen mit der Heizfolie sehr freuen würden

    Am 25.04.2016 antwortete Joachim Hartmann:
    Hallo Herr L.,
    die Heizfolie habe ich bei folgendem Link erstanden:
    https://www.conrad.de/de/heizfolie-selbstklebend-12-vdc-12-vac-35-w-schutzart-ipx4-l-x-b-320-mm-x-137-mm-thermo-532886.html
    Das Meßgerät bei Toom Pfungstadt.
    Für den Betrieb am Außenstand habe ich mir eine Motorradbatterie zugelegt mit 12V und 9Ah, was für eine Behandlung ausreicht. Danach muss mit einem Batterieladegerät wieder geladen werden.
    Sie können die Folie sicherlich auch in die Varroaschublade einführen. Ich habe bei meinen Beuten keine.
    Ich habe die Behandlung erstmal im Mai 2015 und dann Ende August 2015 durchgeführt, neuerlich Ende März 2016.
    Eine Unterbrechung der Legetätigkeit konnte ich nicht bemerken.
    Ich werde meine Vorgehensweise weiter testen und im Herbst ein Update folgen lassen.
    Für weitere Infos stehe ich gerne zur Verfügung.
    Viel Erfolg und freundliche Grüße
    Joachim Hartmann

    Am 26.04.2016 schrieb D.L.:
    Hallo Herr Hartmann,
    vielen Dank! Das hört sich alles verdammt gut an!!!
    Ich werde es auch mal testen, voraussichtlich an meinen zwei schwächsten Völker im August.
    Motorradbatterie ist auch eine gute Idee, schön leicht und handlich, davon habe ich noch einige in der Garage stehen.
    Bin auch mal gespannt ob die Waben halten, wir arbeiten zwar mit Rähmchen aber ohne Mittelwand, also Naturbau. Das Rähmchenmaß ist Dadant Ami, aber um 90° gedreht also nur 285mm breit aber 448mm hoch und ohne Verdrahtung. Sie haben es wahrscheinlich erraten, meine Tochter und ich imkern mit Beuten die ähnlich der melifera-Einraum-Beute sind.
    Die Luftfeuchtigkeit regulieren Sie ja nicht. Ich werde beim Test mal die Luftfeuchtigkeit messen und Ihnen mitteilen. Falls diese zu niedrig ist kann mann es ja mal mit einer Wasseerschale oder einer Futtertasche voller Wasser versuchen.
    Auch werde ich es mit zwei Meßpunkten versuchen, wenn es oben in der Zarge 42° sind, ist es bestimmt interessant zu wissen wieviel Grad es 20cm oder 30cm tiefer ist. Da sollten dann schon noch mindestens 40° sein damit die Milben sich nicht zu wohl fühlen.
    Bisher arbeiten wir mit Puderzucker bzw mit .bienenwohl@ ( http://www.bienenhilfe.de ), alle zwei bis drei Wochen. Zu Anfang fanden die Bienen das nicht nett, aber sie haben sich daran gewöhnt und das stärkste Volker putzt sich gegenseitig. Ich glaube nicht, dass diess Verhalten erlernbar ist, wahrscheinlich hat es einfach nur die entsprechende Gene. Aber damit erwischt man nur die Hälfte der Milben die auf den Bienen sitzen, den Milben in der Brut macht das nichts, also muß man es ständig wiederholen um den Befall zu drücken.
    Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort
    beste Grüße
    D.L.

    Am 26.04.2016 antwortete Joachim Hartmann:
    Hallo Herr L.,
    ich arbeite schon 15-20 Jahre nur mit Naturbau, um keine Akarizide in Wachs und Honig zu bekommen. Schäden an Waben durch Erwärmung konnte ich bisher keine beobachten. Ich würde präventiv schon Ende Mai das erste Mal behandeln. Bei mir sind letztes Jahr schon Mitte Mai die ersten Krabbler vor den Beuten aufgetaucht und nach der Behandlung wieder verschwunden, sodass sich die Völker gut entwickelt haben.
    Ich würde mich freuen, wenn wir weiter im Gespräch bleiben und gegenseitig unsere weiteren Erfahrungen austauschen könnten.
    Eine schöne Woche mit besserem Flugwetter und freundliche Grüße
    Joachim Hartmann

    Am 26.04.2016 schrieb D.L.:
    Hallo Herr Hartmann,
    ja Sie haben recht, sinnvoll wäre die erste (Wärme)-Behandlung Ende Mai.
    Da Sie auch mit Naturbau arbeiten und keine Wabenbrüche hatten bin ich schon mal sehr beruhigt.
    Unsere Waben sind natürlich schon sehr hoch (448mm). Deshalb halte ich den zweiten Meßpunkt in der Mitte der Wabe für sinnvoll, Wärme steigt zwar nach oben aber kühlt sich auch auf den Weg dahin ab.
    Der Schmelzpunkt von Wachs liegt knapp über 62° und ich vermute, dass sie schon bei 50° sehr weich werden. Die von Ihnen verwendete Folie erzeugt nach dem Datenblatt max. 60°.
    Auch werde ich bei conrad.de mal nach etwas größeren Heizfolien schauen oder ich nehme zwei Folien weil unsere Einraumbeuten sehr groß sind. Haben ein Innenmaß von 30cm Breite und 79cm Länge.
    Außerdem habe ich von der Rähmchenunterkante bis zum Varroagitter ca. 9cm freien Raum, d.h. insgesamt von der Heizfolie bis zum Beutendeckel ein Höhe von 54cm.
    Jedenfalls werde ich erstmal einen „Laborbetrieb“ einrichten, irgendwie einen Kasten mit 54cm und dann Meßpunkte in verschiedenen Höhen bauen.
    Nächste Wochen sind wir erstmal zwei Wochen im Urlaub, danach besorge ich mir die Teile, mit etwas Glück sollte dann ein Behandlungsstart erste Juniwoche machbar sein.
    Wir bleiben auf jeden Fall in Verbindung und tauschen unsere Erfahrungen aus.
    beste Grüße
    hier in Norddeutschland schneit es gerade
    D.L.

    Am 21.06.2016 schrieb D.L.:
    Hallo Herr Hartmann,
    der erste Test ist erfolgt.
    Starker Kunstschwarm, unbehandel, vor zwei Wochen einlogiert, Melifera Einraumbeute, Länge 84mm wurde auf die Hälfte eingeengt, Kaltbau, Breite der Beute (innen) 31cm, Höhe von Varrogitter bis zum Deckel 54cm, zwischen Heizfolie und Unterkante der Rähmchen 9cm,
    sechs Rähmchen waren jeweils gut zu einem Drittel schon im Naturbau ausgebaut.
    ich hatte ein kleines Schälchen Wasser reingestellt (ca. <0,1L). Die gleich Heizfolie die Sie auch haben. Zwei Meßpunkte: Nr.1 direkt unter dem Deckel, Nr.2 Unterkante Rähmchen.
    Bei erreichen von 40° am Meßpunkt Nr.1 (oben) lagen an der Unterkante des Rähmchen (Meßpunkt Nr.2) fast 46° an. Da habe ich kalte (oder besser gesagt heiße) Füße bekommen und den Versuch abgebrochen. Klar, warme Luft steigt nach oben, kühlt sich aber auch auf den Weg dahin ab. Aber 46° an der Unterkante ist schon heftig. Die Bienen waren wohl auf, kein aufbrausen, kein verstärkter Flugbetrieb auch später kein Bienentotfall.
    1 Stunde nach Versuchsende lagen 9 Varroas auf der Windel, ein Tag später nochmal 12 Milben.
    Wir warten jetzt 3 Wochen damit die Rähmchen weiter ausgebaut sind, dann versuchen wir es nochmal, und ich berichte wieder.
    beste Grüße
    D.L.

    Am 03.03.2017 schrieb Joachim Hartmann:
    Hallo Frau Joergens,
    im Nachtrag meines Berichtes zur Thermobehandlung kann ich Ihnen mitteilen, dass meine 4 Völker alle den Winter gut überstanden haben und 6-8 Waben mit Bienen besetzt sind. Bei entsprechender Temperatur fliegen sie gut und bringen z.T. schon ordentlich Pollen.
    Ich habe im letzten Jahr im April, Ende Juli und Mitte September thermobehandelt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Hartmann

    Am 21.02.2017 schrieb D.L.:
    Hallo Herr Hartmann,
    schön von Ihnen zu hören.
    Ihr Bienen fliegen schon – nicht zu fassen, bei uns liegt in den Ecken noch Schnee. Wir wohnen auf über 400 Höhenmeter, deshalb schlafen meine Bienen noch – was ich sehr hoffe.
    Ich habe brav die Thermotherapie angewandt und Ende September einmal Puderzucker über die gesamte Beute verteilt – nicht eine Milbe ist beim Puderzuckern auf der Windel gefunden worden.
    Dafür hatte ich ein anderes Problem.
    Ich glaubte, dass im Umkreis von 2km kein weiterer Bienenstock vorhanden war. Böse gefehlt, nur 200m weiter in einer von meinem Standort nicht einsehbaren Bodensenke hat ein Berufsimker auf 16 Paletten 64 Völker (!) als Winterquartier abgestellt.
    Fatal war dann auch noch, dass ich nach dem Aufstellen der „Feinde“ zwei Wochen nicht am Bienenstand war.
    Als ich dazu kam war es (fast) zu spät. Beide Völker waren deutlich dezimiert.
    In jeder Beute sind 10 Dadantwaben (Naturbau). Zwei Wochen vorher waren alle Waben besetzt und die Honigkränze verdeckelt – danach beide Völker um mehr als die Hälfte dezimiert und gut ein Drittel der Honigwaben aufgerissen, habe aber noch beide Königinen gesehen.
    Ich habe gleich das Flugloch auf drei kleine Einflugslöcher verringert. Ich konnte beobachten, dass sich danach meine überlebenden Mädels brav verteidigt haben. Ich hab auch noch eine Futterzarge mit Sirup angeboten, die wurde aber nicht angenommen, was mich sehr wundert bei dem Vorratsverlust.
    Wenig später kam der erste Bodenfrost und es war kein Flugbetrieb zu beobachten. Ich hab die Bienen dann einfach zufrieden gelassen, nur im Dezember das Flugloch wieder auf sechs Einflugslöcher erweitert.
    Letztes Wochenende habe ich dann mal die hintere Revisionsklappe geöffnet, erheblicher Totfall in der einen Beute (ca. 1000) in der anderen ca. 200 Bienen. Also auch den Deckel hoch, aber keine Waben gezogen. In der einen Beute sind noch zwei Wabengassen mit Bienen zur Hälfte besetzt, in der anderen zwei Wabengassen zu einem Drittel besetzt.
    Sieht nicht gut aus.
    Weil ich die Beute schon mal auf hatte wurden alle mit 100g Puderzucker eingestäubt – ohje, auf die Windel fielen jeweils um die 100 Varroas, wahrscheinlich durch die Räuberei reinfiziert !!!
    Ich hab dann in beiden Beuten am nächsten Tag jeweils ein Gramm Oxalsäure verdammt – und es fielen nochmal pro Beute über 200 Varroas.
    Wenn es am Wochenende etwas Wärmer wird gehe ich wieder über zur Thermobehandlung Wenn es noch zu kalt ist möchte ich nicht mit Wärme behandeln, nicht das die Bienen meinen es ist Flugwetter.
    Außerdem werde ich sicherheitshalber etwas Futterteig auf die Rähmchen geben.
    Haben Sie noch eine gute Idee wie ich die beiden Völker unterstützen kann?
    Vieleicht krieg ich die Völker ja durch.
    beste Grüße
    D.L.

    Antwort
  • 25. April 2017 um 11:55
    Permalink

    Hallo Herr Hartmann,
    das liest sich wirklich höchst interessant. Welche Größe hat Ihre Beute? Ich überlege, für eine Einraumbeute mit den Grundmaßen 30×80 cm, Höhe 54 cm, so ein System zu bbauen. Dafür ist vermutlich eine größere Folie oder sogar zwei erforderlich, um die notwendige Temperatur zu erreichen. Ich bin am Überlegen, zwei Folien zu je 26×35 cm zu verwenden, 50 oder 60 °C Oberflächentemperatur. Können Sie mir dazu bitte einen Tipp oder geben oder Ihre Gedanken mitteilen?
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Christian Toloczyki

    Am 25.04.2017 schrieb Joachim Hartmann:
    Hallo Herr Toloczyki,
    es freut mich, dass mein Verfahren ihr Interesse findet. Ich arbeite jetzt im 3. Jahr damit.
    Ich imkere in Seegeberger Kunststoffbeuten mit Gitterboden und habe bei der Behandlung das Flugloch auf 6 cmx 6 mm verkleinert, da sonst wohl zu viel Wärme entweicht.
    Für ihre Beutengröße werden, wie sie schon andeuten, eine größere oder 2 Folien notwendig sein. Das ergibt die Temperaturmessung mittels Thermofühler. Ich habe da keine Erfahrung.
    Ich behandle 3-4 mal pro Jahr, da ich nicht auf vorherige Honigentnahme angewiesen bin (Anfang April, Mitte Juni, Ende Juli für saubere Winterbienen und Mitte/Ende September gegen Reinvasion).
    Diese Jahr hatte ich Ende März einige Krabbler vor den Völkern. Nach der 1. Behandlung sind diese wieder verschwunden.
    Ich hoffe,ihnen damit geholfen zu haben und stehe gerne für weiteren Gedankenaustausch zur Verfügung. Ich würde auch gerne von ihren Erfahrungen hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Hartmann

    Am 05.06.2017 schrieb Christian Toloczyki:
    Hallo Herrr Hartmann,

    heute fand der erste Versuch statt. Ich habe tatsächlich vier Folien mit jeweils 35 Watt (60 °C) angeschlossen. Leider hatte es geregnet und es war abends dann relativ kühl, ca. 14 °C Außentemperatur. Obwohl ich die Öffnungen der Beute weitgehend verschlossen hatte, bis auf einen Schlitz, so dass noch genügend Sauerstoff nach innen gelangen konnte, gelang es mir in gut eineinhalb Stunden nicht, die Temperatur unter den Waben auf über 29,3 °C zu steigern. Über den Waben sank die Temperatur sogar von anfangs 28,3 °C auf ca. 26,5 °C. Hut ab vor der Ventilationsleistung der Bienen, die auch hörbar zugenommen hatte. Ganz zum Schluss stieg die Temperatur im Brutnest von initial konstant 34,5 °C auf 34,8 °C. Ich werde es noch einmal bei wärmerem Wetter probieren. Die Beute hat im Übrigen 2,8 cm starke Holzwände.
    Haben Sie auch die Erfahrung gemacht, dass es bei kühlerem Wetter schwierig wird, die erforderliche Temperatur zu errreichen?
    Freundliche Grüße,
    Christian Toloczyki

    Antwort
  • 1. September 2017 um 8:02
    Permalink

    hallo christian

    wie hoch ist die flächenwärme auf der heizplatte reichen 42 grad oder muss es mehr sein . mit wieviel oberflächentemparatur darf ich arbeiten . bitte sende mir eine nachricht .

    freundliche grüsse walter

    Antwort
  • 4. September 2017 um 18:23
    Permalink

    Hallo Herr Hartmann
    mit grossem intresse habe ich hier ihren artikel verfolgt. Bin gerade dabei mich mit dem Tehma Bienenzucht zu beschäftigen und bin deswegen hier in einen Verein eingetreten. Nun muss ich dazu sagen das es sich hier um Norwegen handelt. Ich würde gern mit ihen über meine privat mail kontakt aufnehmen.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *