Vortragsveranstaltung „Für mehr Blühflächen im Ballungsraum“

Insekten sterben zunehmend aus. Was bedeutet dies für uns Menschen? Was können Kommunen, Landwirte und jeder Einzelne gegen den dramatischen Rückgang von Schmetterlingen, Bienen, Käfern, Hummeln oder Fliegen tun? Antworten auf diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen vorstellen und gemeinsam diskutieren. Deshalb lädt der Kreisimkerverein für Stadt und Landkreis Offenbach e.V. und der Kreis Offenbach zu dieser interessanten Vortragsveranstaltung ein.

Zuerst referiert Herr Ralph  Bonkowski, 2. Vorsitzende des Landesverbandes Hessischer Imker e.V. Er berichtet über das von ihm und seinem Imkerverein initiierte Projekt „Haiger blüht – Blühflächen für Stadtbewohner“. Ein Vorbildprojekt, das von der hessischen Landesregierung gewürdigt und über die Landesgrenze hinaus Beachtung gefunden hat.

Den zweiten Vortrag hält Herr Werner Kuhn, Landwirt und Jäger sowie Mitinitiator der Netzwerkes Feldflur. Herr Kuhn referiert über das Thema: „Blühflächenanlage aus Sicht Landwirt – Imker –Jäger, Nutzung blühender nachwachsender Rohstoffe“.

Nach den Vorträgen  gibt es jeweils eine offene Gesprächsrunde.

„Ich möchte Wildbienen helfen“

WildbieneFrau G. aus B. bat uns per Mail um Rat, wie Sie Wildbienen helfen könnte, nachfolgend auch für alle Wildbienen-Interessierten die Antwort:

„Liebe Frau G.,
es freut mich zu hören, dass Sie sich für die Wildbienen einsetzen möchten.

Ich interessiere mich fĂĽr den Schutz der Wildbienen und habe dazu Fragen:
Wie kann man sich engagieren?

Als Kreisimkerverein setzen wir uns fĂĽr Wild- und Honigbienen ein, unser Schwerpunkt liegt aber natĂĽrlich bei den Honigbienen. Allgemein kann man jedoch sagen was fĂĽr Honigbienen gut ist, hilft auch den Wildbienen und umgekehrt. Weiterlesen

Vortrag „Insektensterben“

Der Rückgang der Insekten hat Folgen für uns Menschen und die Tierwelt. Auf Einladung der NABU-Gruppe Fischbachtal berichten die beiden Referenten Prof. Dr. Nico Blüthgen und PD Dr. Karsten Mody von der TU Darmstadt, Ecological Networks, über konkrete Maßnahmen gegen das immer stärker fortschreitende Insektensterben. Sie zeigen Handlungsbeispiele auf und befassen sich unter anderem mit der nachhaltigen Gestaltung von Blühstreifen in Kommunen.

Der Eintritt ist frei. Die NABU-Gruppe Fischbachtal freut sich auf viele interessierte Besucher.

Wir haben gewonnen!

1. PlatzEine Mitarbeiterin der Entega las im Darmstädter Echo einen Artikel ĂĽber Honigbienen, bei dem auch unser spendengestĂĽtztes Projekt „BlĂĽhender Landkreis“ vorgestellt wurde. Dieses fand sie so ĂĽberzeugend, dass sie es fĂĽr das Mitarbeitervoting vorschlug. Weiterlesen

Sind wir eigentlich noch zu retten?

Imkern und moderne Landwirtschaft (k)ein Widerspruch?Nun ist es beschlossene Sache, die EU-Zulassung von Glyphosat wurde um weitere fĂĽnf Jahre verlängert. Dass die Mehrheitsentscheidung zustande kam, lag offenbar auch daran, dass Deutschland – anders als bislang – fĂĽr die Zulassungsverlängerung von Glyphosat stimmte. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks teilte schriftlich mit, dass die Zustimmung durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu Glyphosat nicht abgestimmt gewesen sei. Es sei daher klar gewesen, dass Deutschland sich hätte enthalten mĂĽssen. Minister Schmidt verteidigte die deutsche Entscheidung: man habe „wichtige Verbesserungen fĂĽr die Artenvielfalt und den Tierschutz durchsetzen können“, sagte er einem Interview mit der „Rheinischen Post“. Weiterlesen

Thementag „Biodiversität in der Landwirtschaft“

Biodiversität was ist das? Die Biodiversität ist nicht nur die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Sie ist auch eine Vielfalt an Lebensräumen. Wir leben in einer Kulturlandschaft, die erst durch den Menschen so entstanden ist. Dadurch wurden unterschiedlichste Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen, die es zu erhalten gilt.
Durch das menschliche Wirtschaften in allen Lebensbereichen gehen immer mehr bislang ungenutzte Flächen und damit Lebensräume verloren.
Die heutige Landwirtschaft muss einerseits wirtschaftlich sein; andererseits wird von ihr eine gesellschaftliche Verantwortung erwartet. Damit muss ihr ein Spagat zwischen der Ernährung der Bevölkerung, dem Erhalt der Biodiversität und dem nachhaltigen Wirtschaften gelingen.
Der Thementag „Biodiversität in der Landwirtschaft“ beschäftigt sich mit den Fragen, was bedeutet Biodiversität in der Landwirtschaft, wie lassen sich Maßnahmen für die Biodiversität auch unter betriebswirtschaftlicher Sicht in die Arbeitsabläufe eines modernen Landwirtschaftsbetriebes integrieren und welchen Nutzen hat die Landwirtschaft hierdurch (zusätzlich zu einem Imagegewinn).

Programm:
09:30 – BegrĂĽĂźung Eberhard Sandhäger, Fachgebiet Landschaftspflege, Landkreis Darmstadt-Dieburg
09:45 – Biodiversität und Landwirtschaft – RĂĽckblick und Perspektiven Dipl.-Biol. Christian Geske, Abteilung Naturschutz, Hessisches Landesamt fĂĽr Naturschutz, Umwelt und Geologie
10:15 – Anlage von BlĂĽhflächen fĂĽr Honig- und Wildbienen Christian Dreher, Bieneninstitut Kirchhain, LLH
11:00 – PAUSE
11:15  – Bestäuber und Bestäubung in Agrarökosystemen Dr. Frank Jauker, Institut fĂĽr Tierökologie, Justus-Liebig-Universität GieĂźen
11:45 – Anlage und betriebswirtschaftliche Betrachtung von Erosionsschutz- und Saumstreifen Dr. Uwe Richter, Hessisches Landesamt fĂĽr Bodenmanagement und Geoinformation
12:15 – Biodiversität – Potentiale erkennen und produktionsintegriert anwenden Martina Behrens, LLH Beratungsteam Pflanzenbau, Biodiversität
12:45 – PAUSE
13:00 – Das Agarumwelt- und Biodiversitätskonzept Carlotta Böhm, PGNU – Planungsgruppe Natur & Umwelt; Bernd MĂĽller Institut fĂĽr Agrarpolitik und Marktforschung, Justus-Liebig-Universität GieĂźen
13:15 – Arten- und Biotopschutz im Offenland – HALM H2 Peter Pohlmann, Fachgebiet Landschaftspflege, Landkreis Darmstadt-Dieburg
13:30 – HALM Förderverfahren – Hinweise zur Antragstellung 2017 MitarbeiterInnen Fachgebiet Landschaftspflege, Landkreis Darmstadt-Dieburg
14:30 ENDE DER VERANSTALTUNG
Zielgruppe: interessierte BetriebsleiterInnen und MitarbeiterInnen landwirtschaftlicher Betriebe und Interessierte.

Vortrag „Bienenfreundliche Gärten“

Häufig werden wir als Imker gefragt, was man denn tun könne gegen das Bienensterben… Leider gibt es darauf nicht eine einfache Antwort. Denn das sogenannte Bienensterben ist tatsächlich multikausal. Aber was kann man als nicht-imkernder Naturfreund tun? Oder muss nun jeder Hobbygärtner hinterm Haus oder gar auf seinem Dach Bienen halten? – Nein, denn damit wäre er/sie sicherlich ĂĽberfordert. Und das Wohl der Tiere wĂĽrde sicher darunter leiden. Stattdessen können wir unsere Gärten so gestalten, dass sie attraktiv sind fĂĽr Honig-Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge als Nahrungsquelle und Habitat. Die Vermeidung von Giften ist natĂĽrlich ein guter erster Schritt und fĂĽr viele Hobbygärtner ohnehin Ehrensache. Die Stärkung des BlĂĽtenangebots ist aber ebenso wichtig! Und ein blĂĽhender Garten erfreut nicht nur die Facettenaugen unserer Bienen, sondern auch der Menschen, die darin verweilen. Damit der Garten aber auch wirklich von Insekten angeflogen wird, gibt es ein paar Regeln zu beachten…

Der Kasseler Imkerverein hat im Rahmen seiner Vortragsreihe fĂĽr den 18. Februar eine junge Kasseler Gärtnerei als Experten eingeladen. „K&K Stauden“ referieren bei diesem Vortrag ĂĽber bienenfreundliche Gärten. Vielleicht ist das auch fĂĽr Sie von Interesse?! FĂĽhlen Sie sich daher bitte als Gartenfreund unter Imkern herzlich willkommen.

Weitere Infos finden Sie auf dem Flyer zum Vortrag und auf der Website des Imkervereins Kassel.
Der Eintritt ist frei.

Be happy – make a bee happy

Wir tun was fĂĽr Bienen
 
 
Die Stiftung fĂĽr Mensch und Umwelt ruft auf zum bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was fĂĽr Bienen“:
prämiert wird die Neuanlage von bienenfreundlichen Pflanzungen, egal ob Privatgarten, Kleingartenparzelle, Unternehmens- oder städtisches GrĂĽn, Balkon oder Ackerrandstreifen. Mitmachen kann man nur als Gruppe, also z.B. Hobby-, Sportler-, SchĂĽlergruppen, Kindergärten, Kollegium, Abteilungen von Unternehmen, Kleingärtner, Familien, Vereine, … Weiterlesen